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Parks in Kuala Lumpur

Regenwald beim KL-Tower mit Baumkronen-Weg

Regenwald beim KL-Tower mit Baumkronen-Weg

KLCC - Park vor den Petronas Türmen

KLCC – Park vor den Petronas Türmen

Es gibt viel Grün in Kuala Lumpur, auch mitten im Zentrum. Eine erste Stelle ist der Regenwald direkt rund um den KL Fernsehturm. Der ist tatsächlich rund herum, und es gibt nur eine Zufahrtsstrasse. Der Regenwald ist frei zugänglich und hat einige Erklärungen, was Regenwald hier bedeutet und auch einige Schilder, was da gerade wächst. Und natürlich gibt es einen wunderschönen Pfad in den Baumkronen, von dem aus man das Leben in den Wipfeln gut betrachten kann. Hier merkte ich das erste Mal, dass man bei allen solchen Stellen immer viel Mückenschutz braucht, denn im Halbdunkel sind die Mücken auch tagsüber aktiv, während sie sonst nur nachts auf die Jagd gehen. Die zweite Stelle mitten im Zentrum ist der KLCC Park, der direkt vor den Petronas-Türmen ist, so dass man kaum die Türme und den Park gemeinsam auf ein Foto bekommt. Der Park hat einen wunderschönen Springbrunnen und lädt zum Verweilen ein, nachdem man sich die Füsse im Stadtzentrum wund gelaufen hat. Für die Sportler gibt es hier eine Joggingstrecke von etwas mehr als einem Kilometer – wunderschön, aber meistens zu warm.

Botanischer Garten

Botanischer Garten

Blume im Botanischen Garten

Blume im Botanischen Garten

Topf im Botanischen Garten

Topf im Botanischen Garten

Wasser im Botanischen Garten

Wasser im Botanischen Garten

In der Nähe vom zentralen Markt gibt es gleich eine ganze Reihe von Parks, die einen Besuch lohnen. Zunächst mal ist da der Botanische Garten – ein riesiges Gelände von diversen Pflanzen und Biotopen, samt Spielplätzen und Picknick-Gebieten. Der Garten ist so gross, dass man auf jeden Fall mehr als eine Wasserflasche braucht, wenn man mal die vier Ecken ansehen will, geschweige denn den ganzen Park erkunden will. Hier gibt es Wasser und Wasserfälle und Blumen und diverse botanische Installationen, fast wie in japanischen Gärten. Der Botanische Garten ist von Touristen und Einheimischen gut besucht und wird auch von Sportlern zum Training genutzt. Wie die meisten Stellen im Zentrum ist er nicht ganz eben, sondern geht leicht hoch und runter, so dass man richtig gut trainieren kann. Für mich war die Ausschilderung eher mangelhaft, und ohne einen guten Plan kann man sich schon mal ernsthaft verlaufen in diesem grossen Gebiet. Zum Glück hat mein Stadtplan eine ungefähre Karte, an der ich mich orientieren konnte.

Orchideengarten

Orchideengarten

Hibiskusgarten

Hibiskusgarten

Drei weitere Parks sind mitten im Botanischen Garten, nämlich der Hibiskus-Garten, der Orchideen-Garten und der Reh-Park. Die beiden Blumen-Gärten sind genau das, was man erwartet: ein Teil des Gartens mit sehr vielen verschiedenen Arten Orchideen und Hibiskus. Der Reh-Park ist eigentlich nur ein Gehege, in dem einige verloren aussehende Rehe versuchen, der Hitze zu trotzen. Und Hitze gibt es dort wirklich – man muss versuchen genügend Schatten zu erhaschen um einem Sonnenbrand zu entgehen und nicht zu viel zu schwitzen. Zum Glück gibt es ab und zu eine kühlende Brise.

Vogelpark

Vogelpark- Eingang

Schmetterlingspark

Schmetterlingspark

Schliesslich und endlich gibt es in demselben Gebiet noch zwei kostenpflichtige Parks: einen Vogelpark und einen Schmetterlingspark. Ich habe bisher den Vogelpark noch nicht besucht, da er doch eher teuer ist, aber den Schmetterlingspark wollte ich mir nicht entgehen lassen. Wie man sich vorstellen kann, fliegen dort haufenweise Schmetterlinge aller Farben und Formen umher. Leider sind sie am schlechtesten da zu fotografieren, wo sie am schönsten sind: in der Luft. Nachdem man dann nach Lust und Laune Schmetterlinge besichtigt hat, kommt man auf dem Weg aus dem Park durch eine Ausstellung von diversen lebenden und präparierten Tieren: Schmetterlinge, Würmer, Skorpione, Käfer, und ähnliche krabbelige Tiere. Dieser Park lohnt sich auf jeden Fall.

Titiwangsa-See mit Blick auf KL-Turm (rechts) und die Petronas-Türme. Vorne das Theater.

Titiwangsa-See mit Blick auf KL-Turm (rechts) und die Petronas-Türme. Vorne das Theater.

Ntionaltheater von vorn.

Nationaltheater von vorn.

Der letzte Park, den ich erkundete, ist der Titiwangsa Park im nördlichen Teil der Stadt – schon etwas ausserhalb des Zentrums. Es gibt sehr viele solche Parks in allen Teilen der Stadt, aber dieser ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, und deshalb fiel er in die engere Wahl. Man kann von hier aus sowohl den Fernsehturm sehen als auch die Petronas-Türme, und zwei Gebäude mit interessanter Architektur. Ich war neugierig, was das wohl sein könnte – auf dem Stadtplan stand etwas von Sportkomplex. Es stellte sich heraus, dass rechts das Nationaltheater ist, und links das nationale Museum für visuelle Kunst. Alsich da war, waren beide gerade geschlossen, aber zum Theater würde ich schon mal gerne gehen.


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